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home · Eilmeldungen, die Union die absoluten Flutversager


Eschenlohe, 23. August 2005: Angesichts der Tatsache, dass sich Edmund Stoiber als erster in die Fluten stürzt um das Betroffenheitsgesicht im Katastrophengebiet zu ziehen, publizieren wir hier Links zu Dokumenten, die das totale Versagen in Sachen Hochwasserschutz dokumentieren. Stoiber ist der Mann der in Bayern die Haushaltsmittel für Hochwasserschutzmaßnahmen von 115 Millionen in 2002 auf 58 Millionen für 2004 bis 2006 quasi halbiert hat. Sauber Edmund! CSU in Bayern - Im Hochwasserschutz die rote Laterne in Europa!

CDU/CSU verkündet stolz auf der eigenen Web-Seite, wie Bundesumweltminister Trittin in Sachen Hochwasser gestoppt wurde.

Textprobe: "Die Union ist sich daher einig, keinem Ackerbauverbot und auch keinerlei Beschränkungen zuzustimmen. Vielmehr muss Ackerbau auch in Überschwemmungsgebieten und überschwemmungsgefährdeten Gebieten weiterhin entsprechend den Regeln der guten landwirtschaftlichen Praxis möglich sein. Wir warnen nochmals eindringlich davor, das Hochwasserschutzgesetz mit angeblichen Bodenschutzmaßnahmen auf Kosten der Landwirte und Anrainer für umweltpolitische Ordnungszwecke zu missbrauchen."

Der Bund Naturschutz kritisierte am 9. August die Wahlprogramme von CDU, CSU und FDP bezüglich der Inhalte zum Hochwasserschutz.

Landwirt Bichlmayr aus Eschenlohe ist wütend, für eine Schutzmauer reichte nach der Flut von 1999 das Geld nicht und für höhere Fundamente gab die Baubehörde keine Genehmigung. Jetzt ist er das zweite Mal nach 1999 abgesoffen.

Harry Carstensen (CDU-Ministerpräsident) PR-Meldung: Ablehnung der Hochwasserschutzpläne der Bundesregierung durch die Union.


Die Grünen zeigen in ihrer Pressemitteilung auf wie die Besitzstandswahrer das Hochwasserschutzgesetzt blockierten. Knapp drei Jahre nach der Flut an der Elbe und nur mit Kompromissen konnte das Gesetz im Vermittlungsverfahren endlich den Bundesrat passieren. Blockadepolitik der Unionsfürsten pur und hilfreich!

Ministerpräsident Edmund Stoiber, Regierungserklärung zum Pfingshochwasser am 8. Juni 1999: "Ursache des Hochwassers zu Pfingsten war eine außergewöhnliche klimatische Konstellation und der Zusammenfall großer Regenmengen mit der Schneeschmelze. Zum Teil wurden Niederschläge und Abflußmengen in den Flüssen in einem sogar derart katastrophalen Ausmaß gemessen, mit dem nur alle 200 Jahre zu rechnen ist."

"Weder Klimaveränderungen, noch flußbauliche Maßnahmen oder die Versiegelung durch Siedlungs- und Verkehrsflächen können für das Hochwasser an den Pfingsttagen verantwortlich gemacht werden."

Ein Beicht aus der Südwest-Presse, Ulm hat uns erreicht: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Wasser wiederkommt." So hatte ein Bewohner der Illersäge im April diesen Jahres die Nachricht kommentiert, dass in seinem Wohngebiet keine Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser getroffen werden.

Privatphoto von der bayerischen Seite bei der Illersäge


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