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home · Nachrichten, Schwarzgelb liegt bei den Umfragen erstmals deutlich hinten!


Nürnberg, 5. August 2005: Angela im Eimer!
Ulrich Wickert, kann als "Deutschlands größter Krawatten-Opportunist" bezeichnet werden. Passend zum Deutschlandtrend trägt er offensichtlich die Krawattenfarbe.
Als gestern am 4. spät abends ein Journalist anruft und meint, dass ist ja unglaublich, das kommt ja genau so, wie im Interview mit Angela? Nein Danke vorhergesagt - und auf den Artikel Spiegel Online verweist, fühlt man sich natürlich geschmeichelt. Dann wird noch schnell eine Mail von hier geschrieben: Uli Wickert hat bestimmt heute eine rotstichige Krawatte (siehe Meldung Angela? Nein Danke 14. Juli) an.
Und so kam es dann auch, Ulrich Wickert, der am passensten gekleidete Nachrichtenmoderator mit roter Krawatte und leicht schwarz gelb durchsetzten Querstreifen.
Als Joschka Fischer vom Soufflé sprach, hat keiner bei schwarzgelb geglaubt es könnte tatsächlich so kommen. Gut Joschka hat sich geirrt, das Souffle ist nicht drei Wochen, nein es ist bereits 6 Wochen vor der Wahl zusammengesackt. Angela im Eimer!

Foto: www.bayernpress.de © 2005

Deutschland, 5. August 2005: Chronologie des Niedergangs von schwarzgelb bei den Umfragewerten!

Hamburg: 14.7.2005: Der Stimmungsumschwung wird deutlich sichtbar, als ich gegen 22 Uhr 45 am Fernseher vorbeilaufe bleibe ich entsetzt stehen - falle ins Sofa und kann es nicht glauben. Uli Wickert mit rotgrüner Krawatte! Kurz darauf wird mir klar warum, die Union verliert schon wieder einen Prozentpunkt bei der Sonntagsfrage. Schon wird mir erklärt, warum die Union absackt, das Soufflé zusammensackt. Die Mehrwertsteuererhöhung kommt gar nicht gut an, 66% der Bundesbürger finden die Schröpfung der Bundesbürger echt übel. Kein Wunder, bis in den Juni zogen die (sieben) Unionsgrößen inkl. Schneewittchen durch die Lande und verkündeten, eine Mehrwertsteuer ist Gift für die Konjunktur. Jetzt teilen sie die vergifteten Äpfel selber aus.
Hamburg/Köln, 21. Juli 2005: Schwarzgelb rutscht unter 50%. Das Rennen ist wieder vollkommen offen. Nur noch 44% trauen der Union zu Arbeitsplätze zu schaffen. Nur noch 35% geben der Union Kompetenz in der Steuerpolitik. 7% der Wähler der neuen Linkspartei kommen aus dem Unionslager. Damit erklären sich die Erdrutsch ähnlichen Verlagerungen von Woche zu Woche nicht allein. Die Aussage von Jörg Schönborn in den Tagesthemen "die Union scheint Boden gefunden zu haben" ist wohl Schönfärberei. Wenn die Union mal eine Woche kein ganzes Prozent verliert und dafür die FDP um ein Prozent absackt ist das darauf zurückzuführen, dass man Merkel jetzt zu wichtigen Themen offensichtlich einfach nichts mehr sagen läßt. Die neue Strategie der Union scheint klar, nur noch Bilder wirken lassen, keine Position mehr beziehen, Merkel weg von den Mikrophonen.
Hamburg/ Köln 27. Juli 2005: Wie immer Donnerstags schauen wir den Deutschlandtrend in den Tagesthemen. Die SPD steigt die Grünen sinken, auch das ist ebenfalls Sommerloch pur. Wie jeder Statistiker weiß, kann die Aussage 49% für die Union und 48% für den Rest in die Tonne getreten werden. Alleine der Rundungsfehler kann bedeuten: Union 41,6, FDP 6,6 Summe 47,2 % SPD 28,4 Grüne 8,4 Linkspartei 12,4 Summe 49,2% . Das sind bereits zwei Prozent Vorsprung für das linke Lager. Da Infratest Dimap nix genaues sagt, kann man diese Aussagen getrost in die Tonne treten. Das Rennen ist vollkommen offen. Wer am Abend zum Sternenhimmel blickt, kann das schwarze Sommerloch entdecken!


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