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home · Nachrichten, Atomflop der Angela, kein Fonds für Energieverschwender


Nürnberg, 9. August 2005: Versuch die Koalitionsdiskussionen zum Thema zu machen, neues Sommerloch?
An den Wahlbörsen hat der Hickhack zwischen FDP und Union wenigstens dazu geführt, dass die Werte der Union eine kurze Verschnaufpause im freien Fall nehmen. Derweil versuchen sich die Medien durch das schöne Spiel, "Was wäre wenn?" über das Sommerloch zu retten.
Kommentar: An alle, die es noch nicht begriffen haben: Schwarzgelb zu verhindern ist nur ein Etappenziel, die Union Einzudampfen das nächste. Die Union hat 8 bis 9% durch ein miserables Wahlprogramm und eine ungeeignete Kandidatin in 8 Wochen eingebüßt. Wer hätte dies vor 8 Wochen gedacht? Die Union liegt gerade mal noch 2 Prozent über dem Ergebnis von 2002. Die Mehrheit der Wähler will inzwischen keinen Regierungswechsel. Die Mehrheit der Wähler will auch keine große Koalition mehr. Die große Mehrheit der Wähler will auch Angela Merkel nicht mehr! Das wird die klare Aussage des Wählers am 18. September sein und das werden wir erreichen. Wenn einige weinige meinen es tue der SPD gut, gegen den Wählerwillen Frau Merkel als Kanzlerin zu installieren wird allerdings nicht die Union am Ende in der Schale liegen.


Der Link geht zur Wahlbörse der FTD


Deutschland, 9. August 2005: Merkel erneut blamiert! Trotz 31 Mrd. Euro zusätzlichem Gewinn durch verlängerte Laufzeiten der Atomkraftwerke will die Energiewirtschaft die Preise für Strom bei einem Wahlsieg der Union nicht senken. Der Vorschlag der Union die Gewinne in einen Fonds für energieintensive Unternehmen einzuzahlen wurde laut Berliner Zeitung von Walter Hohlefelder, Präsident des Atomforums als "ordungspolitisch völlig inakzeptabel" bezeichnet.

Würzburg, 9 August 2005: CSU wirbt mit Kadiditat! Die Verkürzung des Gymnasiums auf 8 Jahrgangsstufen (G8) zeigt erste Wirkungen in Bayern.
Wir werfen hier keinen großen Stein, schließlich texten wir auch in der Wahlkampfhektik viele orthografische Lapsi. Witzig sind nur die Begründungen die vom Kanditaten mitgeliefert werden.

"Im Grunde ist Schröder schuld", sagt CSU-Kandidat Lehrieder überzeugt. "Wir waren wegen der angesetzten Neuwahl arg unter Zeitdruck. Ich bin ein neuer Kanditat, und wir wollten mich den Wählern schon vor den Sommerferien bekannt machen. Deshalb sollten die Plakate in der letzten Juli-Woche hängen." Und ob als Kandidat oder "Kanditat", das spielte in der bayerischen Sommerhitze keine allzu große Rolle mehr. "Wir wollten die ersten sein, vor der SPD", sagt Lehrieder. Und so nahm man den kleinen Fehler in Kauf. Besser, Lehrieder wird als "Kanditat" bekannt, als gar nicht. Die Würzburger staunten nicht schlecht, als die Plakate am Morgen des 23. Juli plötzlich das Stadtbild zierten. Quelle: Spiegel Online

Anmerkung der Redaktion Sommerhitze?? Hier sind wohl ein paar Sicherungen mehr durchgebrannt Herr Kanditat. Es ist eine lausige Schafskälte seit Tagen in Franken, Höchsttemperaturen heute von 16 - 20 Grad.

9. August 2005: Zusendung des Tages Merkt euch die Worte: "Wie will ein Mann, der den Unterschied zwischen brutto und netto nicht kennt, unser Land in eine gute Zukunft führen?"
Volker Kauder (CDU) am 14. April 1994 im Deutschen Bundestag

Gut sind auch immer noch die Zitate zur Merkelsteuererhöhung, obwohl noch ganz frisch schon ein Kauder Klassiker "Gift für die Konjunktur" klickt einfach auf die Grafik.


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