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Berlin, 12. August 2005: War Stoiber angetrunken? Wir haben das Video von Stoibers Wahlkampfauftritt in Schwandorf mehrfach angesehen und in geschlossenen Foren zur Diskussion gestellt. Nahezu sämtliche Beiträge behaupten Stoiber sei angetrunken gewesen und er habe deshalb gelallt und die Gestik deutet ebenfalls daraufhin. Nur ein Beitrag meinte, dass ein derartiges Lallen auch bei Diabetikern der Fall sein könne. Kurzum es ist nicht gerade bayerische Klugheit so einen Schwachsinn als Politiker zu lallen. Wir denken Stoiber wird sich bald in den Ruhestand verabschieden. Das ist selbst einigen konservativen Bayern zuviel des Guten. Krampfhaft sind die Stoibergünstlinge Söder und Beckstein dabei den gestolperten, trunkenen CSU-Frust-Fürsten zu stützen. Sie machen dabei allerdings alles nur noch schlimmer.
Dummheiten im angetrunken Zustand werden in Bayern nur zu gerne als Kavaliersdelikt angesehen. Wir andersdenkenden Bayern haben uns schon an die Washing-Berliner-Post gewandt, um das transbundeslantische Verhältnis nicht weiter zu belasten mit dem abgewandelten Merkel Klassiker: "Stoiber spricht nicht für alle Bayern!" Das ist wohl die Sonderwahlkampfstrategie Ost von der wir berichtet haben (Angela? Nein Danke am 20. und 21. Juli). Edmund sagt den Bayern wie schlau sie sind und Angie sagt es den Sachsen.
Nachtrag der Redaktion: Durch Vergleiche unterschiedlicher Audiofiles haben wir festgestellt, dass die Äußerungen Stoibers fester Bestandteil seines Redemanusskriptes sein müssen. Wir stellen in unserer Eilmeldung ein zweites uns zugesendetes Audiofile zur Verfügung.
Eilmeldung!: FDP knickt bei Merkelsteuer schon vor der Wahl ein
Der Link geht zum Redebeitrag mit dem lallenden Stoiber. Quelle: www.tagessschau.de
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Berlin, 12. August 2005: 2% Wählerverlust im Osten werden durch 0,5% Gewinn im Westen ausgeglichen. Macht Stoiber gezielte Äußerungen? Wie der Politologe Eckhard Jesse in der Berliner Morgenpost darlegt, steckt hinter den Äußerungen von Stoiber eine gezielte Strategie. Zu dieser These passt, dass Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger ins gleiche Horn etwas abgemildert stößt: «Die Linken und die Mutlosen im Osten Deutschlands dürfen nicht entscheiden, wie Deutschland regiert wird.» wird Oettinger aus einer Wahlkampfrede in Pforzheim zitiert.
Der folgende Link geht zum Artikel der Berliner Morgenpost.
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