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home · Nachrichten, jetzt fischt auch Merkel am rechten Rand


Mainz, 27. August: Der Koch rührt die braune Suppe an.

Irgendwie hat die Union erkannt, dass bei der SPD keine Stimmen mehr zu holen sind. Jetzt soll der Abwärtstrend der Union offensichtlich durch rechte Parolen gestoppt werden.
Landauf, landab geht es jetzt gegen die Vollmitgliedschaft der Türkei zur europäischen Union. Das ist die alte Angststrategie die Türken vor Wien ..... Offensichtlich will man jetzt Stimmen von der Linkspartei zurückholen. Stoiber macht gleich mit. München wäre ja auch die erste Stadt auf dem Weg über Wien.

Die Kandidatin zieht nicht, die Merkelsteuer zieht nicht, das Steuermodell zieht nicht, die Bürger wissen, dass die Regierung Kohl die Schuldenmisere verursacht hat, für Reformen ist die Union auch nicht gerade bekannt. Dann geht es halt zum Altbewährten.


Interessant, dass Merkel versucht im EU Ausland Unterstützung bei konservativen Regierungschefs einzuholen.
Unsere Meinung sollte allerdings an dieser Stelle nicht verborgen bleiben. Ergebnisoffen wird verhandelt, nur so führt Diplomatie zum Erfolg und zu Veränderungen in der Türkei, als auch bei uns. Übrigens ist die Möglichkeit Grenzüberschreitend Reisen zu können, seinen Lebensmittelpunkt und Wohnort zu wählen, dort wo man mag auf der Welt, ohne Ansehen von Hautfarbe, Geschlecht oder Nationaler Zugehörigkeit ein gerne angenommenes Privileg der deutschen Gesellschaft und einzelner Auswanderer. Das man anderen Menschen allerdings das Gleiche zugestehen muss, ist den meisten fremd. Das nennt man übrigens Freiheit.
Solange Bundestagskandidaten der Union mit "Arbeit, Familie, Vaterland" Wahlwerbung machen dürfen, braucht keiner zu erzählen das Merkel in Sachen Türkeiverhandlungen nicht bewußt am rechten Rand fischt.


Bayern, 27. August 2005: Stoiber bleibt in München:

Punkt 1 Stoiber bedauert seine Äußerungen , Punkt 2 Theo Waigel meint Stoiber bleibt in München. Stoiber, der Spitzenkandidat auf der bayerischen Landesliste ist, wird nicht nach Berlin wechseln.

Im Interesse Deutschlands tragen die oppositionellen Bayern diese Last gerne.


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