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München, 29. August 2005: CSU kritisiert weiter Kirchof und sein Steuerkonzept.

Demonstrativ lang anhaltender Applaus sollte gestern noch die Entscheidung Merkels für Kirchhof für gut heißen. Heute zündelt die CSU schon wieder und merkelt am ehemaligen Verfassungsrichter und seinem Konzept rum. Es scheint als ob die CSU immer noch nicht begriffen hat, dass es Edmund nicht wird. Stoiber hatte ganz klar gestern eine Absage erteilt als Finanz- oder Wirtschaftsminister nach Berlin zu wechseln.

Nürnberg, 29. August: Angela? Nein Danke bei Angie in Nürnberg. Zuerst gaben wir einigen, die Transparente und Tafeln hatten Aufkleber, damit unser Logo weithin sichtbar war. Provozierend haben wir dann auch noch CSU-Luftballons beklebt und steigen lassen.
Angies schönster Versprecher ungefär so: "Unternehmen müssen wieder mehr einbilden"
Bester Zwischenruf: "Brutto oder Netto?"
Größter Beifall: Gegen Vollmitgliedschaft der Türkei.
Größte Pfiffe: Bei Eingriff in den Kündigungsschutz
Musikalische Fehlleistungen: Vorgruppe, die nach eigenen Angaben, die einzige Band der Welt, die Bohemian Rhapsody von Freddie Mercury live spielt. Am Ende läuft immer noch Angie von den Stones, sehr unpassend.
Größte Peinlichkeit: Bayernhymne und Nationalhymne, offensichtliche Textunsicherheiten bei einigen Unionsgrößen (Gedanke bei der FDJ wird Angela auch eifrig "Auferstanden aus Ruinen .... geträllert haben).
Fazit: Die Rede war überhaupt nicht mitreißend. Es gab kein Wort zur Merkelsteuererhöhung. Inhaltsleere Floskeln, denen man kaum Widersprechen kann, da allgemeingültige Gesellschaftliche Ziele. Unionsanhänger sind kritiklos.


Nürnberg, 29. August 2005: Zu Tönen von Freddie Mercurie ließ sich gestern Merkel noch mit "We are the Champions" feiern. Heute muss sie nach Nürnberg in das Zentrum von Angela? Nein Danke. Es haben sich auch einige FDJ-Blauhemden angesagt um die ehemalige Sekretärin für Agitation und Propaganda gebührend willkommen zu heißen (siehe Bericht links).
Musikalisches Fazit: Wir hätten nicht gedacht, dass die Union mit soviel Musik von sich offen bekennenden Gegnern konservativer Gedanken schmückt. Das ist auch ein Skandal. Leider können sich Leute wie Freddie Mercury gegen eine solche Vereinnahmung nicht mehr wehren.


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