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home · Nachrichten, Medien unfähig zur Selbstkritik!


Deutschland, 19. September 2005: Das der Kanzler gestern deutliche Kritik an den Medien geübt hat geht heute in den Meldungen unter.

Wer heute, 14 Stunden nach der Wahl, Selbstkritik der Medien sucht tut sich bei Google schwer. Offensichtlich haben einige Meinungsführer in den Medien Schwierigkeiten die eigene Niederlage und das eigene Fehlverhalten zuzugeben. Dies ist eine politische und demoskopische Medienkrise. Die Wähler glauben offensichtlich weder den Journalisten und Fernsehmoderatoren noch den Demoskopen (siehe Rubrik Wahlergebnis).

Deutschland, 19. September 2005: Kirchhof macht sich aus dem Staub. Das Kompetenzteam lichtet sich, das ist super. Das haben wir ja ohnehin frühzeitig prognostiziert, dass Kirchhof der Erste sein wird, der geht. Eigentlich etwas unfär gegenüber den Wählern, wo doch die verbliebenen 35% der Union nur wegen Kirchhofs Flattax die Union gewählt haben und garantiert nicht wegen Angela Merkel. Kleines Zitat gefällig: "Ich bin froh, dass Paul Kirchhof mitmacht, weil er auch auf Grund seiner wissenschaftlichen Reputation in dem notwendigen Reformprozess antreiben kann."

Nachtrag am Abend: Nachdem totschweigen doch nicht ging treffen am Nachmittag die ersten Kritiker der Medienschelte ein. Jetzt bellen die betroffenen Hunde mit der Berufsbezeichnung Journalisten doch noch.
Zahlreiche Fehlleistungen der Demoskopie und der Medien sind hier auf den "Angela? Nein Danke" Seiten umfassend dokumentiert. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat vollkommen Recht, wenn er die Medien kritisiert. Wir haben dies auch vom ersten Tag an gemacht. Helmut Markwort, Claus Strunz und Hans-Ulrich Jörges bei Johannes B. Kerner zum Beispiel. Die Beurteilungen hundertfach nachgedruckte Meldung vom 5.9. bei Reuters: "Experten sehen nach TV-Duell keine Trendwende für SPD"
Chef des Instituts Infratest dimap, Richard Hilmer am 5.9.: "Allerdings sei es kaum vorstellbar, dass die SPD den Abstand von zehn Punkten noch aufholen könne."

Wir setzen mal einen Link auf die entsprechende Reutersmeldung und die tollen Aussagen der Meinungsforscher. Klickt einfach auf die folgende Grafik.


Nürnberg, 19. September: "Angela? Nein Danke":

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wir machen in bescheidenem Umfang weiter bis Angela? Merkel vollständig abserviert ist. Wir denken in den nächsten Tagen werden die Karrieristen in der Union Frau Merkel eigenständig beseitigen.

Göttlich die alten Texte der selbsternannten Wahlsieger zu lesen: "Stoiber fordert von Merkel 42 bis 45 Prozent" titelt Spiegel Online beispielsweise am 10 August. Hier noch mal der Link zum genießen.



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